Hospizverein Eulamara

Wo der letzte
Atemzug
leicht sein darf.

Wir nehmen dem Abschied die Schwere.

Eulamara ist ein junger Hospizverein in Köln. Wir bauen einen Ort, an dem Menschen ihre letzten Tage so verbringen dürfen, wie sie es sich wünschen — geborgen, umsorgt, in Würde und mit Wärme.

Was uns trägt

Vier Säulen tragen
unsere Arbeit.

Wo unsere Kultur den letzten Lebensabschnitt fast reflexhaft mit Schwere belegt, schafft Eulamara einen Raum, in dem stattdessen vier andere Qualitäten den Ton angeben.

Friede

Sich hingeben dürfen.

Friede entsteht nicht durch Stille allein, sondern durch die Gewissheit, dass alles bereitet ist und nichts gewollt sein muss. Bei Eulamara findet ein Mensch einen Raum, in dem er sich geschützt, umsorgt und geborgen weiß.

Freude

Auch jetzt darf gelacht werden.

Auch in der letzten Lebensphase darf Freude sein — ein Lieblingsessen, ein Lied, ein Gespräch, ein Lachen. Eulamara verbietet sich diese Selbstverständlichkeit nicht. Freude ist hier kein Trost, sondern Lebenszeichen.

Leichtigkeit

Wir nehmen dem Abschied die Schwere.

Sterben ist schwer genug, ohne dass Räume, Sprache und Atmosphäre es zusätzlich beschweren. Eulamara entscheidet sich bewusst für das Gegenteil: für einen Ort, der atmet. Nicht durch Verharmlosung, sondern durch Würde, Wahrheit und Atem zugleich.

Individualität

Der letzte Wille wird tatsächlich gelebt.

Friede, Freude und Leichtigkeit sehen für jeden Menschen anders aus. Bei Eulamara ist der letzte Wille kein juristisches Dokument, sondern ein gelebtes Recht — bis in die kleinsten Details.

In Frieden. In Freude. In Leichtigkeit.

Wie alles begann

Mit 24 Jahren.

Mit 24 Jahren erhielt Claudia Oßendorf eine Krebsdiagnose. Damals legte sie ein stilles Versprechen ab — ein Versprechen, das sie zwanzig Jahre lang bei sich trug, ohne mit jemandem darüber zu sprechen.

„Wenn ich in 20 Jahren noch am Leben sein sollte, dann zeige ich mich dankbar bei den Menschen und dem Leben." Claudia Oßendorf · Gründerin

Sie wurde gesund. Sie wurde wieder krank. Sie kämpfte sich wieder zurück. Und durch all diese Jahre hindurch wuchs in ihr eine Vorstellung davon, wie das letzte Stück eines Lebens aussehen kann. Wenn es denn darf.

Im Herbst 2025, in einem Regionalzug nach Berlin, nahm das Versprechen plötzlich Gestalt an. Ein Ort. Ein Verein. Ein Name. Eulamara.

Am 5. März 2026 saßen sieben Menschen in Köln zusammen und unterschrieben die Gründungsurkunde. Damit war Eulamara nicht mehr eine Idee in einem Zug, sondern ein eingetragener Verein. Und ein zwanzig Jahre altes Versprechen wurde Wirklichkeit.

Claudia Oßendorf, Gründerin und Vorsitzende des Hospizvereins Eulamara

Was wir aufbauen

Drei Phasen.
Wir sind ganz am Anfang.

Eulamara wächst Schritt für Schritt. Von der Gründung und den ersten Strukturen über wachsende Wirkung und Sichtbarkeit bis zur Vision eines stationären Hospizes. Heute ist die Phase, in der jede Stimme, jede Mitgliedschaft und jede Spende den größten Hebel hat.

I

Gründung

Heute

Der Verein ist gegründet, Satzung und Vorstand stehen. Erste Mitglieder, erste Stiftungsgespräche, Vorträge und Begegnungsabende. Erste Stimmen, die das Thema weitertragen. Wir öffnen Räume, in denen über das Sterben anders gesprochen werden kann.

II

Wirken

Die kommenden Jahre

Auf dem Fundament wachsen die Angebote und Ideen: Begegnung, Bildung, Begleitung. Vieles davon entsteht unterwegs, im Tun. Wir denken Tod und Trauer neu und leben sie neu: kreativ, mutig, jenseits der gewohnten Sprachlosigkeit. So wird Eulamara sichtbarer und trägt einen anderen Umgang mit dem Abschied in die Gesellschaft. Bei allem geht es uns darum, Menschen wirklich zu berühren, mit Tiefe und Herzlichkeit.

III

Hospiz

Nordstern · Vision

Unser Nordstern: eines Tages wird es dieses stationäre Hospiz geben. Das wissen wir. Ein Ort in der Natur, an dem die vier Säulen wirklich gelebt werden: Friede, Freude, Leichtigkeit, Individualität. Bis zum letzten Atemzug. Wann, wo und wie, das halten wir bewusst offen. Wir wachsen von Grund auf und schauen genau hin, was uns unterwegs begegnet. Der Grundstein wird gelegt, wenn die Zeit reif ist und alles zusammenfindet: Menschen, Mittel, Ort.

Wer wir sind

Sieben Menschen.

Aus Köln, Lahnstein, Koblenz, Immenstadt, Ulm und sogar aus Zypern. Eine Gründerin, ein Vorstand, vier weitere Gründungsmitglieder. Verbunden durch eine Überzeugung — dass Sterben anders gehen darf als gewohnt.

Vorstand

Claudia Natalie Oßendorf

Claudia Natalie Oßendorf

Vorsitzende · Gründerin

Köln

Lena Timmerman

Lena Timmerman

Stellv. Vorsitzende

Paralimni · Zypern

Ronny Ullmann

Ronny Ullmann

Schatzmeister

Immenstadt

Gründungsmitglieder

Sven Oßendorf

Sven Oßendorf

Köln

Esther Klima

Esther Klima

Lahnstein

Bettina Thilmann-Marx

Bettina Thilmann-Marx

Koblenz

Florian Mauerer

Florian Mauerer

Ulm

Mitwirken

Vier Wege,
mitzugehen.

Du musst kein Profi sein, um Eulamara zu tragen. Du musst nur wissen, dass Du dabei sein willst.

Mitglied werden

24 Euro im Jahr.

Mit Deiner Mitgliedschaft hältst Du Eulamara am Atmen. Du bekommst unseren vierteljährlichen Newsletter, Einladungen zu unseren Veranstaltungen und das Wissen, dass Du Teil dieser Bewegung bist — von Anfang an.

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Spenden

Was Du gibst, baut mit.

Mit 50 € sorgst Du dafür, dass eine unserer Vortragsreihen weiterläuft. Mit 150 € machst Du eine Begegnungsstätte für einen Nachmittag möglich. Mit 500 € legst Du einen Stein in die Anschubfinanzierung des Hauses, das wir bauen werden.

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Mit uns sprechen

Bei Fragen, Ideen, Begegnungen.

Du hast Erfahrungen, die zu Eulamara passen? Eine Frage, die Du nicht im Internet findest? Eine Idee, wie wir zusammen wachsen können? Schreib uns. Wir antworten.

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Begleitung

Du musst das nicht alleine tragen.

Du oder ein Mensch, den Du liebst, steht vor dem Ende — oder mittendrin. Wir begleiten: im Gespräch, im Prozess, im Loslassen. Keine Patentrezepte. Kein Protokoll. Nur ein Mensch, der bei Dir ist — so lange Du es brauchst.

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